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Hinterzarten 8/9.Juni 2013

Die Sonne stand schon hoch, hatten wir doch heute am 8. Juni erst um 11.30 beim Pantheon abgemacht.

Natürlich war ich zu nervös um lang genug zu warten, also fuhren Silvi und ich, auf mein Drängen hin bereits um 10.15 von Arlesheim ab. Noch schnell Tanken und Geld abheben und dennoch waren wir zu früh, aber trotzdem nicht die Ersten.

Yvonne, als Organisator und Rolf waren bereits im Gartenrestaurant beim Kaffeetrinken und der rote cinque cento stand in Polposition.

Nach und nach trafen die Teilnehmer der „Schwarzwaldoldtimerfahrtundwellnesswochenendausflug“ ein und setzten sich ebenfalls nach der Begrüssung zum Kaffee.

Ich kannte bei weitem nicht Alle, aber viele Gesichter waren mir von der Rallye her bekannt.

Langsam füllte sich der Parkplatz mit 500/ 600er Fiat, Jaguar 420, MG B und A, Triumphs, und, und, und- bis alle 24 Fahrzeuge bereit standen und auf das Startkommando warteten.

Schliesslich gab Yvonne die Startfreigabe für die Minis und die Fiats. Wir anderen mussten uns noch weitere 10 Minuten gedulden bis es schliesslich auch für uns hiess „start your engines“und der Tross sich ebenfalls in Bewegung setzte.

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So gings jetzt auch für uns los und der Konvoi schlängelte sich in Richtung Autobahneinfahrt. Die Reise ging dann weiter über die Autobahn nach Augst und Rheinfelden bis Eiken.

Nach der Ausfahrt ab der Autobahn fuhren wir in gemütlichem Tempo weiter nach Laufenburg und verliessen dort Schweizerboden. Am Rhein entlang führte unsere Reise bis Waldshut und dann in den Schwarzwald, Richtung Titisee.

Der Vorsprung der 500er verschmolz wie Glace in der Sonne und nach wenigen Kilometern war der Zusammenschluss aller „Kategorien“ Tatsache geworden. Ein kurzes Rassamblement um die Beine vertreten zu können bevor nun die Reise gemeinsam im Konvoi weiter ging.

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Dass die Strasse durch Titisee gesperrt war, erfuhren wir als Rolf im Kreisel vor dem Ort wieder zurück fuhr. Aber es war toll einmal alle Teilnehmer in Ihren Bijoux sehen zu können.

Mit etwa 15 Minuten Verspätung auf den Zeitplan trafen wir vor dem Park Hotel in Hinterzarten ein. Viele Touristen bestaunten unsere Fahrzeuge und immer wieder hörete man den Ausspruch „ so einen hatte ich auch mal“ und wenn man genauer ins Gesicht des Zuschauers sah, konnte man ein verschmitztes Lächeln oder sogar ein Wehmutstränchen sehen.

Vom Fahrtwind ein wenig ausgetrocknet, hatten wir Durst und freuten uns auf ein kleines Bierchen. Doch es kam anders, noch edler soll es werden und schon hatten wir ein Glas Sekt in den Händen, das zur Begrüssen gereicht wurde.

Danach konnten wir einchecken und schon bald kamen die ersten Tropfen von oben. Nun wurde es ein klein wenig hektisch, weil die offenen Cabrios nicht unbedingt die Hintersten waren und umgekehrt die Limousinen den Weg versperrten, um gleich ins Parkhaus fahren zu können. Aber dennoch klappte alles vorzüglich und ein Jeder war rechtzeitig im Trockenen.

Die Zimmer sind kaum zu beschreiben und dennoch versuch ich es. Dass sie zwei Zimmer haben ist schon sehr luxuriös. Dass sie aber zwei Toilletten, zwei TV- Apparate und ein Büro mit Lounchbereich hatten, ist für mich schon eher ungewöhnlich und selten habe ich ein solches Zimmer in einem Hotel. Es war einfach suuuper. Jetzt habe ich mir das kleine Bier aus der Minibar gegönnt, auf das ich mich schon seit geraumer Zeit gefreut hatte und bestaunte mein momentanes „Zuhause“.

Als alle Kleider ausgeräumt und im Schrank verstaut waren, aber nur etwa ein Zehntel des Schrankes beanspruchten, machten wir uns auf den Weg zum Baden.

Beinahe hätten wir uns verirrt aber dann haben wir doch noch den Eingang in den Nassbereich gefunden.

Der Aussenwirhlpool war angenehm warm im Gegensatz zu den mittlerweilen grossen Regentropfen die fielen. Also gingen wir bald wieder hinein und tranken am Poolrand genüsslich den Prosecco, bevor wir unser Zimmer aufsuchten und uns zum Dinner vorbereiteten. Das Schild im Schrank mit dem Hinweis, auf korrekte Kleidung sei wert zu legen, verunsicherte mich ein wenig, weil ich doch weder Krawatte noch den dunklen Anzug in den Kofferraum gepackt habe.

Aber scheinbar war meine Kleidung korrekt genug, ich wurde jedenfalls nicht raus geschmissen ☺!

Bald hatte jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin ihren Tischnachbar gefunden und sich an die Tafel gesetzt.

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Als Kurt sich ein wenig auf dem Tisch aufstützte, hatte man das Gefühl eines Erdbebens. Dieser Tisch, wir haben es nachher geprüft, war der Einzige der so stark wackelte. Wir haben alles versucht der Ursache auf den Grund zu gehen, alles ohne Erfolg. Jetzt startete sogar das Personal einen Versuch, etwas Stabilität einzubringen. Ein Kellner krabbelte unter den Tisch und zog eine Schraube fest, aber auch das führte zu keinem Erfolg, also liessen wir es bleiben und stellten uns auf ein Essen mit „Wackeldackel“- Effekt ein.

Alles was ich mir vorgestellt hatte im Bezug auf das Nachtessen wurde bei diesem Dinner noch übertroffen. Schon der Gruss aus der Küche war ein Hingucker, ganz zu Schweigen vom Menue selbst:

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Timbale von Spargel mit Rauchlachsrose
Perlhuhnessenz mit selbstgemachten Ravioli – (leider vergessen zu fotografieren)
Schweinsfilet in Tramezinimantel und Ratatouille – (leider vergessen zu fotografieren)
Und zum Nachtisch Himbeer- Mascarponetörtchen mit Mango!!!!!

 

Auch mit der Bedienung hatten wir Glück, eine humorvolle und doch höfliche Kellnerin. Als beim Begleichender Rechnung Jeder seine Zeche und die Zimmernummer angab, war es für sie völlig normal, dass sie bei Thomas ebenfalls nachfragte- „so, jetzt komm ich zu Ihnen, welche Zimmernummer haben sie denn ?“ Ihre Wangen begannen sofort ein klein wenig sich zu verfärben als sie sich des Inhalts und des doppelten Sinnes der Frage bewusst wurde.

Nach dem Absackerli wurde dann grösstenteils zum Aufbruch oder vielmehr zum Abbruch verabschiedet.

Am nächsten Morgen war das Frühstück nicht weniger als das Dinner, eine Überraschung. Obwohl ich am Abend zuvor gedacht habe, nicht einen Bissen vertragen zu können, machte sich beim Anblick dieses gewaltigen Buffets schon ein kleines „Hüngerli“ bemerkbar.

Dann wurde ausgecheckt, Motoren kontrolliert, Gepäck verstaut und noch ein kleiner Spaziergang gemacht.

Beim Breefing fuhr die Heimfahrt wurde von Barbara noch ein „Sparauto“ mit einem Batzen, der am Abend zuvor zusammen getragen wurde, an Yvonne und Rolf übergeben, als Anerkennung und ein Dankeschön für den Aufwand.

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Als alle wieder bereit standen, wurden wieder zuerst die Fiats und Minis auf die Reise geschickt. 10 Minuten später fuhren dann wir anderen auch los.

Wir wollten alle im Konvoi fahren und anschliessend im Pantheon noch einen abschliessenden Drink nehmen. Das hat prima geklappt und Alle kamen problemlos und unfallfrei ins Ziel.

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Es war rundum ein glänzend organisiertes Wochenende, eine wunderschöne Fahrt und eine gut funktionierende Gruppe

vielen Dank nochmals, Yvonne und Rolf

Text und Foto: pit

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