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6. – 7. September 2014 Saanen

Bereits um 08.00 am 6. September 2014 prägten 19 alte Autos aller möglichen Marken und Farben bei herrlichem Sonnenschein das Bild auf dem Parkplatz vor dem Pantheon.

„Convertible Cars“ organisierte ein Wochenende, an dem alles perfekt klappte, zu Beginn zumindest.

So starteten wir die Motoren und stellen uns zur Abfahrt bereit auf. Im Konvoi ging`s dann um 09.00 los in Richtung Muttenz, Liestal, Hauenstein über Balsthal nach Oensingen zum ersten Rast und zum Mittagessen im Restaurant Sommerhaus in Burgdorf.

Aber schon bald nach dem Beinschinken mit Härdöpflsalat oder den Bratwürsten mit Bomfrit wurden die Teilnehmer unruhig und trippelten zu den Fahrzeugen; Wir konnten es kaum erwarten, wieder los zu preschen. Wieder Einer hinter dem Anderen fuhren wir dann gemächlich nach Thun.

In einem Kreisel ist es immer ein wenig schwierig, den Kontakt zu den Vorderleuten nicht zu verlieren. Deshalb fuhr wohl auch der schwarze Golf zügig aus dem „Retondo“ und übersah die Bremslichter des blauen Mini, der an einem Fussgängerstreifen halten musste. Natürlich reichte es der Golffahrerin nicht mehr rechtzeitig zum Stehen zu kommen und so krachte sie dem kleinen Blauen hinten hinein.

Wir anderen warteten an einer Tankstelle zum Rassemblement, und als die Reise dann weiter ging, Fehlte auf einmal der gelbe Matra und der dunkelrote Triumph! Wieder hielt der ganze Tross und wir erfuhren, dass der Matra in der Tankstelle zu brennen begonnen hatte, der Triumph nicht mehr anspringen wollte und die Fahrer nun als Beifahrer in anderen Autos die Reise fortsetzen mussten. Zum Glück konnte der Brand dank Herrn Sutter am Matra schnell gelöscht werden und niemandem ist etwas zugestossen.

Jetzt lenkten wir unsere Fahrzeuge durch Thun ins Simmental und kamen ohne weitere Schwierigkeiten am Hotel „Steigenberger“ oberhalb Saanen an. Die Tiefgarage des Hotels war für unsere Fahrzeuge reserviert, nur die Zimmer waren noch nicht alle bezugsbereit. Das war etwas ärgerlich, da sich die Meisten nach einem Bad im Pool sehnten, sich jedoch noch nicht umziehen konnten.

Schliesslich klappte das auch noch und dem erfrischenden Bad stand nichts im Weg. Das Bier wurde am Pool serviert, das haben wir uns nach den „Strapazen“ redlich Verdient.

Etwas später trafen wir uns dann wieder zum Apéro an der Bar und zum anschliessenden Dinner.

Zu unserer Überraschung wurden wir in den Keller geführt. Wo früher wohl die Disco war, stand heute ein Racelette- und Fonduestübli für uns bereit. Bald haben sich die Tische gefüllt und es wurde munter zugelangt. Mit vollem Magen traf man sich dann wieder auf der Terrasse zum „Verrisserli“. Es erstaunte mich, dass ich für die Konsumation meine Zimmernummer nicht angeben musste.

Am nächsten Morgen hat Yvonne die Sache geklärt und schliesslich wurde die Zeche vom Vorabend wegen dem Durcheinander des Servicepersonals, vom Hotel übernommen.

Um 11.00 wurden dann die Motoren gestartet und wieder setzte sich die Kolonne in Bewegung, wieder das Simmental hinunter bis zur Tankstelle bei Thun, wo die beiden Oldtimer liegen geblieben waren.

Nur wenige Minuten nachdem Rolf den Abschleppdienst organisiert hatte, stand dieser bereits auf der Matte und hatte den Triumph aufgeladen. Den Matra holte Rolf am Montag selber nach Gelterkinden.

Dann ging`s weiter durch Thun, Richtung Langnau bis zum Restaurant Sternen in Zollbrück.

Einige von uns hatten noch immer ein Völlegefühl vom Fondue und bestellten sich Glace. Die anderen bestellten sich „a la Carte“ das Mittagessen.

Nach dem Essen verabschiedeten wir uns voneinander und in kleineren Gruppen kurvten wir nach Hause.

Ein rundum gelungener Anlass, mit allerdings drei Pannen, ging dem Ende entgegen.

Nochmals ganz herzlichen Dank für die Organisation, es war wunderschön und ich freu mich schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder klingt –„ startet die Mortoren“ !!!

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