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Mit Convertible Cars nach Stuttgart 5. – 6. September 2015

Stutt1

Das Geheimnis wurde vom ersten Anmeldungsschreiben bis zum Start der Ausfahrt am 5. September 2015 bewahrt.

Dass wir nach Stuttgart fahren war wohl bekannt, das war aber alles was wir wussten. Also trafen wir uns im Pantheon schon recht früh um 07.30, da es eine für Oldis lange Etappe werden wird. Beim z`mörgele wurde weiter gerätselt, was wir wohl sehen werden, hat doch Yvonne immer wieder darauf hingewiesen „es git öppis z`güggele“.

Obwohl der Sommer dem Ende entgegen ging, war der Himmel hell und die Sonne zeigte sich nochmals von der besten Seite. Aber mit etwa 10 °C am Morgen war es trotzdem relativ kühl.

An der Spitze der Gruppe 1 fuhr der Lila VW von Staubs, Rene (Schnauzzi) war der Leader der Gruppe 2 und machte seine Aufgabe hervorragend. Ganz am Ende des Trosses fuhr der Besenwagen mit zwei Vollblutmechanikern und einer echten Gräfin, einer „Fotogräfin“ mit.

Die zwei Gruppen waren schnell aufgeteilt und warm eingepackt setzten wir uns mit unseren Preziosen auf das Kommando der „Tourenleitung“ in Bewegung. Zuerst über die A2 bis Otterbach, dann auf der Landstrasse über Schliengen, Neuenburg, Bad Krotzingen. Freiburg haben wir dann über ein Stück Autobahn umfahren und sind nach diesem Stadtgetümmel wieder auf Hauptstrassen vorbei an Emmendingen bis Elzach. Dort war im Restaurant Adler Pelzmühle für uns bereits der Mittagstisch gedeckt. Der Wirt hat dann noch erzählt, dass er in der 6.ten Generation auf diesem Haus ist, die 7.te Generation in der Küche steht und die 8. Generation bereits im „Anmarsch“ ist.

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Die Auswahl zwischen Rumpsteak, gemischtem Braten und Fitnesssalat haben wir bereits bei der Anmeldung abgeben müssen, so hat Jeder seinen farbigen Zettel den wir beim Start erhalten hatten, vor sich auf den Tisch gelegt und es so für das Service Personal vereinfacht und wir alle kamen so schneller zu unserem Essen.

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Der Kurzschluss am silbrigen Mini kurz vor dem Mittagshalt war auch die einzige Panne und diese wurde sehr schnell von der Mechaniker Crew der Convertible Cars behoben.

So ging es nach dem Essen weiter und bereits kurz nach 15 Uhr fuhren wir beim Hotel „V8 „ in Böblingen bei Stuttgart vor. Hier benötige ich etwas mehr Zeit dieses Hotel und den Gebäudekomplex, welches schliesslich unser Ziel war, zu beschreiben.

Ganz speziell an diesem Hotel sind die Themenzimmer. Alle haben irgendwie mit Autos zu tun. Bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten, gingen wir durch alle Zimmer um diese anzusehen und die Vielfalt zu bestaunen.

Also gibt es ein Zimmer mit dem Namen „Car Wash“, ein anderes hiess „Route 66“ ein drittes war das „Auto-kino“, „Paris-Dakkar“ oder das „tuning“.

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Sogar der Lift war umgebaut worden. Er wurde zur Besenkammer von Boris !!!!

Der alte Flugplatz vor dem Hotel war früher die Landepiste des Zepelin und der alte Flugplatz von Stuttgart. Die Gebäude blieben stehen und wurden umgebaut. Zum einen wurden die riesigen Stahlfalttüren des alten Hangar belassen, aber offen gelassen und fixiert und mit einer neuen Glasfassade versehen. In den alten Hallen sind nun Glasboxen in zwei Ebenen installiert und an Mieter oder Käufer zur Unterbringung ihrer edlen Fahrzeuge abgegeben. Hier reihen sich Ferraris, Aston Martins, Neuwagen und Oldtimer Seite an Seite. Unglaublich was dort alles „geparkt“ ist.

Angegliedert an diese ehemaligen Werkshallen sind neben den Neuwagen der Edelmarken von Bentley, Maserati und Bugatti auch Restaurants und natürlich wie bereits erwähnt, das „V8- Hotel“.

An den hinteren Gebäudeenden der Hallen wurden dann Räume gebaut zur Unterbringung von edlen Werkstätten, Eventsälen, Verkaufsläden und vieles mehr, alles was irgendwie mit Automobil- oder Fluggeräten verbunden ist. Zudem eine äusserst bemerkenswert grosse Fläche mit 1a Oldtimern die zum Verkauf stehen, Tanksäulen jeglichen Alters, Emailschilder, Modelautos etc. etc. etc.

Bei jedem Rundgang durch diese „heiligen Hallen“ kann man neue Dinge sehen und tiefer erkunden.

Eine Etage darüber, aber immer noch in der offenen Halle sind Restaurant und Küche für Eventkochen oder spezielle Anlässe untergebracht.

Nach den Rundgängen (ich habe etwa dreimal die Hallen durchschritten) haben wir uns auf unsere Zimmer zurückgezogen um uns ein wenig „aufzubretzen“ für das Nachtessen.

Pünktlich wie vereinbart, trafen wir uns an der Rezeption. Die einen kamen vom Apéro, die anderen von den Zimmern und die Nimmermüden von den Ausstellungshallen und den integrierten Shops.

Gemeinsam spazierten wir wieder durch die Ausstellung der Oldtimer-Verkaufsobjekte von Aston Martin bis Mercedes in die erste Etage, zur bereits erwähnten Eventküche mit Restaurant.

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Das italienische Anti- Pasta Buffet war vom Feinsten. Ebenso erwähnenswert waren dann der Hauptgang mit verschiedenen Fleischangeboten, Beilagen und Saucen und dann natürlich ist auch das Dessert nicht zu vergessen.

Die gute Stimmung war am Schallpegel, der immer grösser wurde, auszumachen.

Nach dem Essen haben ein paar wenige noch die Smoke-Lounge aufgesucht um genüsslich eine zu paffen. Der Geruch in den Klamotten war infernal und die getragenen Kleider wurden sofort nach dem Zimmerbezug in Plastiktaschen verstaut.

Als ich dann im Zimmer angekommen zum Fenster hinaus sah, habe ich unseren Mechaniker Niggi beim Parkplatz bei unseren Fahrzeugen erblickt. Am Morgen habe ich dann erfahren, dass er, wohlgemerkt um 02.00 den Mini mit dem Kurzschluss repariert hat. Respekt- tolle Leistung.

Am nächsten Morgen trudelten so nach und nach die Tourenteilnehmer im Restaurant zum Frühstück ein. Der Fahrplan besagte, dass wir um 11.00 starten wollten, und tatsächlich alle Teilnehmer standen bereit, als das Kommando- „please, start your engines“ erklang.

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m Konvoi fuhren wir los und wurden vor dem Hotel noch einzeln abgelichtet.

Schon bald innerhalb von Böblingen waren die zwei Gruppen wieder getrennt und machten sich separat auf den Weg.

Das Wetter spielte zu Beginn wenigstens noch mit, unterwegs jedoch hat es zwischendurch geregnet. Aber wie nun „Cabi- Fahrer“ sind, nämlich mit Nehmerqualitäten ausstaffiert, haben wir das Dach nicht geschlossen und am Rotlicht oder an Stoppstrassen kurzerhand den Regenschirm aufgespannt.

Als wir hinter dem Cadillac als erste Gruppe auf dem LIDL- Parkplatz standen, wusste niemand so recht, wer sich nun verfahren hat. Wir waren ja Gruppe zwei und keiner von uns war sich bewusst, die andere Gruppe überholt zu haben. Jäh nu- wichtig ist, dass sich Alle wieder gefunden haben und die Reise weiter gehen konnte.

Schon am Morgen habe ich den Ton des VW vor mir als ungesund empfunden. Müsste dieser nicht auf vier Zylindern laufen ?

Und tatsächlich bei einer Steigung ging diesem die Puste aus. Schnell waren die Motordoktores Luc und Niggi zur Stelle und hatten ihm wieder Leben eingehaucht, das hielt aber nicht lange und schon bald kam er gänzlich zum Erliegen.

Also fuhren wir ohne VW- Käfer zum Restaurant Adler im Bärental. Karin, Christian und die Mechaniker- Crew kamen später nach.

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Mit schwarzen Händen, laufendem VW- Käfer und glücklichen Gesichtern kamen sie schliesslich an und wurden mit Applaus begrüsst.

Dann ging es den Feldberg hoch und es wurde ziemlich kühl so im offenen Auto, aber eben- wir sind hart im Nehmen!

Die Reise endete wo sie begonnen hatte, beim Pantheon in Muttenz. Alles gut gelaufen, keine Unfälle und keine grösseren Schäden sind zu beklagen. Also war diese Ausfahrt, sehr gut organisiert, glücklich abgelaufen, aber leider auch die letzte zweitägige Tour. Aus organisatorischen Gründen ist es nicht mehr möglich diese, bereits zur Tradition gewordene Ausfahrt weiter zu pflegen- Schade.

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Vielen Dank, Yvonne und Rolf für diese tolle Ausfahrt und alle anderen zuvor.

Pit – 18. September 2015

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